cb1 Zunftstube

Die Ölmühle...

Diese Maschinenanlage stammt zum Teil aus dem Jahre 1829, der Mühlenantrieb mit dem Kollergang. Die Ölmühle war vorwiegend eine Lohnmühle. Die Bauern brachten den geernteten Ölsamen (Raps Lein Mohn) und holten ihr Öl und die Pressreste wieder ab. Für die Verarbeitung wurde der Ölmüller bezahlt.

Die Ölgewinnung:

Der Samen wurde in der Schrotmühle gemahlen und durch die Mühlsteine zu Brei verarbeitet. Anschließend wurde er noch auf  40 Grad Celsius erwärmt. Danach wurde er schichtweise zwischen Leinenfilzplatte und Stahlscheibe in den Druckzylinder gefüllt. Den Druck zum Pressen lieferte die Wasserdruckpumpe. Bis zu 120 bar wurden damit erzeugt. Das ausgepresste Öl gelangte durch die feinen Poren  im Zylindermantel und über eine Auffangrinne in den Ölbehälter.
Für 1 Liter Öl benötigte man etwa 3 bis 3,5 kg an Raps usw.

Die Mühle war bis 1958 in Betrieb.

Im Erdgeschoss ist das Mühlenmuseum untergebracht.

FasnetmuseumDas Fasnetmuseum ist im Dachgeschoss untergebracht. Hier sind die Waldseer Originalmasken ausgestellt aber auch die ältesten Masken der Zunft. Es wird ihre Entstehungsgeschichte gezeigt. Ein Archiv der Waldseer Fasnetgeschichte zum umblättern gehört ebenfalls dazu. Weiters sind die wichtigsten Figuren (Gruppen) der Waldseer Fasnet ausgestellt. 
Am Anfang einer Führung wird immer ein Film über den gesamten Ablauf der Waldseer Fasnet gezeigt.

Waldseer Fasnet deshalb, weil die Fasnet viel älter ist als das Bad im Namen der Stadt.
Waldsee wurde 1956 zu Bad Waldsee.

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